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IBM outlinkRational Software Analyzer

Der IBM Rational Software Analyzer scannt beim Entwickeln von Java/C++ Applikationen nach Programmierfehlern. Dies kann das Erkennen von Antipattern, Aufzeigen von Best Practices, Darstellen von Architekturschwächen oder Sonstiges sein. Dabei können die Regeln zum erkennen von schlechtem Code jederzeit erweitert bzw. angeändert werden. Zur Zeit eines der vielversprechensten Tools zur Vermeidung von Bad Code in einer frühen Phase. [Jan.2009]

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Über The eArchitectHeaven.com Site
Bild des Herausgebers von The eArchitectHeaven.com Site

Kay-Uwe Moosheimer
Senior Architect

Was erwartet Sie auf eArchitectHeaven.com


Die Tätigkeit des Enterprise Architekten gibt es erst seit wenigen Jahren. Vor dieser Zeit war das Ziel in der Softwareentwicklung ein eigenständiges Programm oder höchstens eine Client/Server Applikation. Der Beginn der Applikationsaufteilung in Layern, oder etwas später in Komponenten, senkte die Wartungs- und Entwicklungskosten drastisch. Dazu kamen immer größere Anforderungen an die IT, wie z.B. die Integration von Fremdsystemen um einen Best of Breed Ansatz zu ermöglichen. Die Aufteilung der Applikationen auf verschiedene Komponenten oder Services führte zu dem Problem, dass die IT-Abteilungen und deren Mitarbeiter sich mit Gedanken über Verteilungsstrategien, Patterns, Clustering, Wiederverwendbarkeit, Latenz, Transaktionsmanagement, Businessprozesse und einiges mehr auseinander setzen mussten.

Die Planung, Koordination und Überwachung der gesamten Applikationsentwicklung, und Integration in die jeweilige Systemlandschaft, musste durch eine übergeordnete Instanz strategisch gelenkt werden. Dies ist unter Anderem die Aufgabe eines IT-Architekten. Im Laufe der Zeit, und mit den Herausforderungen moderner Archikturen, entstanden verschiedene Teilbereiche, die jeweils wiederum einen eigenen Architekten fordern. So entstanden die Bereiche Enterprise Architecture (EA) und IT-Architecture. Die EA ist verantwortlich für die IT-Gonvernance sowie die strategische Architektur und die IT-Architekten für deren Umsetzung - wobei die Grenzen hier oftmals sehr fließend sind. Die IT-Architekten unterteilen sich wiederum in die Aufgabenbereiche Referenzarchitektur, Designarchitektur und Softwarearchitektur.

The eArchitectHeaven.com Site beschäftigt sich hauptsächlich mit den Themen Enterprise Architektur und IT-Architektur und will Architekten eine Seite bieten, die sie als Ausgangspunkt zu verschiedenen Portalen und Informationsseiten nutzen können. Von hier aus sollen Sie schnell an benötigte Informationen kommen und über aktuelle Themen auf dem Laufenden bleiben. Wir empfehlen auf unseren Seiten generell nur das, was wir selbst lesen, nutzen oder in unseren Projekten eingesetzt haben.

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Thema genau betrachtet

Die Architekten kommen...

Nach dem turbulenten Jahr 2008 werden wir wie erwartet in ein Jahr des Sparens fallen. Das muss nicht schlecht sein, zwingt uns sparen doch einmal darüber nachzudenken, wo unsere Kosten wirklich versteckt sind! Bilanziell ist der Kostentreiber schnell gefunden - die Ressourcen sind zu teuer bzw. die Systeme benötigen zu viele Ressourcen. Es stellt sich mal wieder die Frage, an welcher Stelle sich am schnellsten Potential zum Sparen findet.

Viele Unternehmen nutzen jetzt die Zeit um darüber nachzudenken, wie ihre Systeme zukünftig aussehen sollten. Ist die Cloud schon nutzbar? Sind Individuallösungen noch bezahlbar und beherrschbar, oder wäre es Zeit auf SaaS oder Standardapplikationen zu wechseln?
Sicherlich keine leichte Entscheidung, schließlich bindet sich ein Unternehmen auf Jahre daran.
Eine Weisheit gilt noch immer: will man schnell reagieren, muss man in der Lage sein, Änderungen direkt durchzuführen und daher seine Systeme selbst in der Hand haben. Spielt die Reaktionszeit eine untergeordnete Rolle, existieren möglicherweise neue Wege seine Systemlandschaft kostengünstig zu gestalten.

Interessanterweise entscheiden sich viele Unternehmen, die keine schnellen Reaktionszeiten benötigen, für die Individuallösung. En vogue ist, wer sein System und seine Daten selbst verwaltet. Möglicherweise ist es der Umstand, dass die Unternehmen durch die Finanzkrise erkannt haben, dass sie weniger anfällig für Personal- oder Lizenzentscheidungen der Standardanbieter oder SaaS Supplier sind, wenn sie ihre Coresysteme selbst erstellen und verwalten. Die immer öfter in der Presse veröffentlichten Probleme von Datenmissbrauch bestärken sie hierbei umso mehr.
Diversifikation ist immer mehr ein Thema von schnellen Prozessen und qualitativ gut gehaltenen Stanmmdaten. Kenne ich meinen Kunden und seine Bedürfnisse, kann ich schnell und gezielt das liefern was er braucht. Und stimmt mein B2B/B2C dann entscheidet weniger der Preis als die Leistung! Wer will da schon gern sein wichtigstes Kapital einem Fremden anvertrauen?

Letztendlich wird es immer wichtiger die Kosten dort einzusparen, wo sie nachhaltig auftreten: die Architektur. Eine saubere Architektur, die auf Standards aufbaut, spart die Kosten dort, wo sie wirklich entstehen. Es sind nicht Altsysteme, die komplett neu erstellt oder gekauft werden müssen. Es sind die Schnittstellen der System, die sie teuer machen.

SOA, BPM und Portale werden ab Mitte des Jahres 2009 der Markt sein, der uns Architekten am meisten fordern wird. Altsysteme nicht im Kern sondern nach außen hin erneuern (Schnittstellen, Komposition, Choreographie und Darstellung) wird uns mittelfristig beschäftigen. Gute Architekten waren bisher gefragt, doch spätestens 2010 wird die Nachfrage das Angebot deutlich übersteigen...[Jan.2009]


Es bleibt spannend...

Das Jahr 2007 ist vorüber und für das neue Jahr verspricht das DIW trotz aller Unkenrufe die Fortsetzung des Aufschwungs. Am Markt spüren wir es vor allem an der steigenden Nachfrage nach Fachkräften und den damit steigenden Stundensätzen. Und bestimmt werden wieder einige überrascht sein, dass dieser Trend nicht immer halten wird. Sicher ist, dass es 2008 weiter geht, doch nichts ist so sicher wie der Zyklus im IT-Markt. Regelmäßig erleben wir im Zehn-Jahres-Rhythmus ein auf und ab am Markt. Um 2009 müßte es wieder soweit sein?! Und was kommt dann?

Alles spricht dafür, dass wir in den zweiten Trend springen werden, der ungefähr alle sieben Jahre auftaucht. Der Trend zum Sparen. Da waren wir nun endlich zur Erkenntnis gelangt, dass schnelle und günstige Projekte sich regelmäßig in der Maintenance und Extensibility rächen, und Eigenentwicklungen oft günstiger sind als Standardsoftware, die mit Spezialisten teuer auf die Bedürfnisse des Kunden angepaßt werden muss. Jetzt spricht alles dafür, dass wir den ganz großen Schritt wagen, der natürlich diesmal alles besser werden läßt.

Wäre es nicht schön, wenn jeder Kunde eine IT-Landschaft besitzt, die von Jedem sofort verstanden wird? Wo wir jederzeit alle Ressourcen austauschen können und immer zu den günstigsten Bedingungen unsere Ziele erreichen? Nein, nicht von Standardsoftware ist die Rede, sondern von Standardvorgehensweisen und offenen Architekturen! Je offener eine Architektur, desto einfacher läßt sie sich planen, verwalten, warten und erweitern. Das große Ziel unserer Kunden, dass nur ein Projectmanager, ein Business Analyst und ein Architekt vonnöten sind, um ein System auf die jeweiligen Bedürfnisse zu bringen, rückt näher. Alles, was sonst noch gebraucht wird, kaufen wir als fertigen Service oder nutzen gleich einen Open Source Service. Wer diesen erstellt und vor allem wo, ist irrelevant, solange die Fäden beim Kunden in der Hand gehalten werden. Und irgendwie klingt das ja auch logisch?!

Natürlich ist diese Vorgehensweise billiger und damit voll im Trend des Sparens. Doch wer ist jetzt von wem abhängig? Der Zulieferer vom Kunden oder der Kunde vom Zulieferer? Zumal der Kunde in den seltensten Fällen den Code besitzt! Und wenn alle die selben Services besitzen, dann haben wir eine Standardsoftware, die allerdings etwas offener ist - mit allen Vor- und Nachteilen. Ob offen gleichzusetzen ist mit Outsoucing und dem damit verbundenem Auslagern des Prozesswissens sollte gut überlegt sein. Nicht umsonst sorgte Thomas J. Watson, aus Angst, dass seine Mitarbeiter das Denken aufgeben und es den Computern überlassen, in jedem Arbeitszimmer für ein Kupferschild mit der Aufschrift THINK!

Für uns Architekten wird dies eine spannende Zeit werden. Der aktuelle Trend verspricht uns interessante Projekte, solange wir offen sind. Aber offen waren unsere Architekturen ja schon immer, nur jetzt halt ein bischen offener...[Jan.2008]


Der nächste Hype kommt bestimmt...

SOA ist in aller Munde und kaum einer denkt darüber nach was als nächstes kommt. Mit großen Anstrengungen versuchen weltweit die IT-Abteilungen ein wenig in Richtung prozessorientierte SOA zu kommen und verlaufen sich dabei meist auf dem Weg zum großen Ziel. Längst halten die Global Player der Branche den nächsten Hype für uns bereit. Doch kaum einer spricht im Großen darüber. Die Mächtigen der Branche sind derweil schon fast fertig um alle Wünsche wahr werden zu lassen. Die Fachabteilungen werden es ihnen danken. Sie wollten es eigentlich schon immer haben. Es fängt bereits in den Rechenzentren an. Selbst vor den einzelnen Komponenten wird nicht halt gemacht. Alles soll vom Kleinsten bis zum Gesamten... - aber das wird noch ein wenig Zeit in Anspruch nehmen.

Man hört zur Zeit so viel. Das eine Mal von einem globalen Forum und dann noch von einem "runden" Toolkit, das zugegebenermaßen schon recht oft eingesetzt wird. Nun kommt nach DⅠ endlich DⅡ für den kommerziellen Einsatz. Und die Synapse aus Daten soll den Banken aus der Performancekrise helfen - wir werden sehen. Selbst Intel ist ganz groß mit dabei. Und alle Akademiker haben es ja schon längst, oder zumindest bald. Ja, sie wollen es ganz dringend und sie sind sich alle einig, dass sie es wollen. Und wenn sie sich über irgend etwas einig sind, dann kommt es früher oder später. Und zwar für Alle! Ob sie es wollen oder nicht - sie müssen. Aber wenn es soweit ist, dann werden alle es wollen.

In den nächsten zwei bis vier Jahren kommt jetzt erst einmal SOA, und dann werden wir sehen ob die Wirtschaft bereit für den nächsten Schritt ist. Als Enterprise Architekt sollten Sie allerdings schon jetzt anfangen, sich mit dem Ganzen auseinander zu setzen.
Sie wollen doch den Trend nicht verschlafen...[Sep.2007]

Schatten
In Eigener Sache
Schild haengend an einem Pfosten im L-Format

Warum sehen Sie einige wichtige Referenzen nicht

Natürlich kennen auch wir nicht alle interessanten Seiten, Artikel oder Magazine für Enterprise Architekten. Gerne können Sie uns Vorschläge zusenden.
Informationen hierüber erfahren Sie im Bereich linkKontakt.

Schatten

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